DSW 21 Dortmund

DSW2011 (1)_Bildgröße ändernSelbstsicherheit 50 plus

Die DSW 21 präsentierte ein Projekt gemeinsam mit der Polizei, genauer gesagt, mit dem „Kommissariat Vorbeugung“ der Polizei Dortmund. Hierbei ging es um Sicherheit, subjektives Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum und bei der DSW21. Mit Hilfe des „ÖPNV- Kundenbarometers“ wird jährlich die Zufriedenheit der Kunden ermittelt. Bei der letzten Umfrage kristallisierte sich heraus, dass gerade die älteren Kunden das subjektive Sicherheitsempfingen insbesondere in den Abend­stunden sehr negativ bewerten und daher die Nutzung des ÖPNV eher meiden. Vorhandene Sicherheitsmaßnahmen, wie z.B. Videoüberwachung und Notruf werden aus Angst vor Missbrauch nicht genutzt oder gar nicht erst wahrgenommen. Fahrer oder Sicherheitspersonal werden in Notsituationen nur selten mit eingebunden. Aber die reale Furcht vor tatsächlichen bzw. vermeintlichen Gefahren darf nicht Anlass zu Mobilitätsverzicht oder Inkaufnahme angstbesetzter Mobilität sein!

Vor diesem Hintergrund entwickelten Mitarbeiter der DSW21die Idee, ein Mobilitäts­angebot für die Kunden 50+ anzubieten. Da das „Kommissariat Vorbeugung“ gerade das Projekt „Schüler zeigen Zivilcourage als Fahrzeugbegleiter“ in Zusammenarbeit mit der DSW21 anbietet, konnte das Interesse auch für das Projekt 50+ geweckt werden. So entstand das Konzept zu einem kostenlosen, ganztägigen Seminar für Fahrgäste, die sich täglich im öffentlichen Raum bewegen. Zielsetzung ist es die Zivilcourage und den Selbstschutzgedanken zu stärken. Hierbei können auch offene Fragen geklärt werden. Darüber hinaus sollen die Teilnehmer mit den Sicherheitseinrichtungen in Bussen, Bahnen und an den Haltestellen vertraut gemacht werden und lernen sie zu nutzen. Durch verschiedene Bedrohungssituationen die z.B. im Bus oder an Haltestelle durchgespielt werden, erlangen sie mehr Handlungssicherheit für mögliche Echtsituationen. Die Resonanz dieser Seminare ist so groß, dass die angebotenen Termine bis Ende 2012 ausgebucht sind.

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