BOGESTRA

bogestra072Bauen mit Bürgern: Problemlos dank Öffentlichkeitsarbeit 
Baumaßnahmen bedeuten für die Anwohner häufig lange Lärmbelästigungen, Schmutz und Einschränkungen.  

Ärger mit den zukünftigen Nachbarn und den Kunden in Nähe der Baustelle ist daher vorprogrammiert.  Dieser führt zu Problemen wie Imageverlust oder erhöhten Aufwendungen für das Beschwerdemanagement. Zeit etwas dagegen zu tun. Aber wie? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Team aus verschiedenen Unternehmensberei-chen der Bogestra, als mal wieder eine große Baumaßnahme realisiert werden sollte. Infover-anstaltungen und regelmäßige Pressearbeit reichen nicht aus.
Vor allem – so die Idee – müssen die Anwohner rechtzeitig einbezogen werden.  Hierfür wurden eine Reihe von Maßnahmen ent-wickelt: Neben Info-Veranstaltungen mit Nachbarn wurde etwa die erste selbst erstellte „Baustellenzeitung“ mit wieder erkennbarem Design der BOGESTRA eingeführt: Der „Bauzaun“. Ergänzt wurde dies durch öffentliche Führungen durch die Projektleitung und Mitarbeiter sowie Festakte, bei denen die Nachbarn im Mittelpunkt standen. Die Öffentlichkeitsarbeit umfasste Bürgerversammlungen, Besuche von Bürgern bei der BOGESTRA (inkl. Vortrag zur Baumaß-nahme), Feste anlässlich von Bauabschnitten, eine Internetpräsenz über die BOGESTRA-eigenen Seiten, Broschüren und Flyer zum Bauverlauf und vieles mehr.

Hervorzuheben ist auch die Einrichtung eines Bürger-/Baubüros gemeinsam mit der Stadt Herne noch vor Baubeginn. So konnten die Anwohner und Betroffenen von Beginn an informiert und einbezogen werden und fühlten sich in ihren Anliegen ernst genommen. Die Ergebnisse: Eine Zeitungsumfrage der WAZ Herne belegte, dass 89% aller Bürger im betroffenen Stadtteil nur ca. 10 Tage nach dem ersten Spatenstich im April 2005 das Bauprojekt und das Ziel der Maßnahme kannten. Das Bürgerbüro hat sich schnell bei den Anwohnern als erste Anlaufstelle bei individuellen Fragen und Anregungen etabliert. Anwohner sind weniger aufgebracht, die Beschwerden laufen gegen Null. Erreicht werden konnte dies nur, weil alle beteiligten Abteilungen der Bogestra Hand in Hand arbeiteten.

 

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