ssb Stuttgart

Besser informiert durch Kommunikation @.rts

„In sozialen Gebilden, die sich verändern, sind Informationen ganz besonders wichtig.“

 Diese Einsicht gab der Projektgruppe, der neben den drei Vorstandsassistenten ein Mitglied des Be-triebsrates sowie eine Mitarbeiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angehören, die Motivation zum Handeln. Hintergrund war die umfassende Restrukturierung der SSB, bei deren Start in 1999 eine externe Beraterfirma in allen Winkeln des Betriebes ’schnüffelte‘, um Daten zu sammeln. Damals entstand ein Informationsloch – eine lange Phase der Ungewissheit für die Mitarbeiter. Der Name komm@.rts steht fürdie Kommunikation der „Allgemeinen Restrukturierung des Transportdienstleisters SSB“ (@rts). Jeder Mitarbeiter der SSB soll über Themen der Restrukturierung und der Unternehmensentwicklung gut und umfassend informiert sein. Jeder soll die Themen verstehen und zur Mitarbeit motiviert sein. Komplexe Themen sollen verständlich und anschaulich aufbereitet sein, ein Informationsnetzwerk zwischen Mitarbeitern und Führungskräften aufgebaut und gepflegt werden. Hier sind einige Beispiele:

  • report@.rts, ein zweiseitig bedruckter Infobrief in DIN-A4-Größe für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Herzstück der Aufklärungsarbeit enthält er einen klaren und logischen Aufbau der Sachverhalte und eine gut verständliche Sprache. Zum Einen enthält er Informationen zu aktuellen Ereignissen, zum Anderen arbeitet er Themen auf, die das Unternehmen und seine Restrukturierung langfristig betreffen. Unumgängliche Fachbegriffe werden in einer Extrarubrik erklärt. Für ihre Fragen finden die Kolleginnen und Kollegen am Ende jeder Ausgabe die Namen und Telefonnummern.
  • Plakat-Aktion für besondere Themen, z.B. der Balanced Scorecard, die in allen Liegen-schaften und Organisationsteilen der SSB verteilt und dort von den Teams selbst aufgehängt werden. Auf über 150 laminierten DIN A1-Plakaten und einer mehrseitigen Sonderausgabe von report@.rts wird die BSC allen Mitarbeitern der SSB zugänglich gemacht.
  • Vorstand vor Ort, zwei oder alle Vorstandsmitglieder gehen an vereinbarten Terminen in die Werkstätten und Betriebshöfe und suchen dort einige Stunden lang direkt den Austausch mit den Mitarbeitern. Der Vorstand soll die Basis direkt ansprechen und gleichzeitig Rückmeldungen aus dem Unternehmen bekommen. 2003 absolvierte der Vorstand zwölf Termine. Nach einem kurzen Einführungsreferat steht er Fragen offen, Vorgesetzte sind nicht anwesend. Die Mitarbeiter sollen frei mit dem Vorstand reden können.
  • Dies sind nur einige Beispiele aus dem Werkzeugkasten von komm@.arts……

Das Informationsmonopol des Vorstandes und der Vorgesetzten wurde durch diese direkte Art der Mitarbeiterinformation durchbrochen. Fragen und Anrufe gehen bei der Projektgruppe ein, das spricht für den Erfolg! Und außerdem ist positiv hervorzuheben, dass heute weit weniger Gerüchte über einzelne Restrukturierungsmaßnahmen kursieren als früher, kurzum: Die Mitar-beiter haben ein höheres Vertrauen in die Ehrlichkeit der Informationen innerhalb der SSB. Als nächstes steht die Einführung des Intranets auf der Agenda von komm@.arts!

 

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