Rheinbahn Düsseldorf

Kanalkamerasystem

Damit die Zuschauer sich mit der Problematik von unterirdischen Rohrleitungssystemen vertraut machen können, brachten die Kollegen der Rheinbahn kurzerhand ein unterirdisches Rohrleitungssystem auf die Bühne. Sehr anschaulich demonstrierten sie, was die Rohre so alles verstopfen lässt: Das fängt an bei Laub und Dreck, geht über dicke eingewachsene Wurzeln bis hin zu toten Tieren. Die Verstopfung hindert dann den reibungslosen Abfluss des Wassers. Überflutete Gleisanlagen u. ä. sind die Folge. Manchmal sind unsachgemäße Bautätigkeiten die Ursache. Nur war der Nachweis durch die Rheinbahn schwierig, dass z. B. eingelaufener Teer oder falsch zusammengesetzte Rohrverbindungen ursächlich für die Verstopfung und die folgende Überschwemmung gewesen sind. Größtes Problem: Eine Ortung der genauen Schadenstelle ist oft schwierig, weil Rohre eben unterirdisch verlegt sind.

So musste häufig ein Hochdruckwagen an die vermutete Stelle geordert werden, um Wasser in die verstopften Rohre zu pumpen oder eine mechanische Reinigung zu versuchen. Hilft das nichts, bleibt nichts weiter, als die Straße auf zu reißen, um den Fehler zu orten. Mit Einführung des Kanalkamerasystems geht die Suche viel einfacher! Fehler können bis auf einen halben Meter genau ausfindig gemacht werden. Die Straße auf bloßes Vermuten hin aufzureißen, entfällt. Allein dieses Vermeiden von unnötigen Bauarbeiten spart enorm viel Zeit und Kosten ein. Zudem können evtl. Baumängel  nun endlich den Fremdfirmen nachgewiesen werden. Ein weiterer Vorteil ist die Übernahme der Daten (Infos, Filme, Informationen über das Kanal- und Entwässerungssystems)  in die Infrastrukturdatenbank  der Rheinbahn AG. Hiermit wird jedem, der Zugriff auf diese Datenbank hat ermöglicht, Einsicht zu nehmen.  

Eine super Verbesserung, nicht nur für die Rheinbahn AG!

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