Prima 2026 – VGF
Datengeschützte Betriebsoptimierung
Wahrscheinlich eine der schlimmsten Verkörperung von Vorgesetzten präsentiert die VGF auf der prima Bühne. Dort steht er, an verschiedenen Haltestellen und stoppt die Zeit. Nicht etwa, wann die Bahn ein- oder ausfährt, nein. Sein Interesse gilt der Türöffnungsdauer. 7 Sekunden! Das ist zu viel. Flugs wird die entsprechende Abteilung angerufen und ein/e entsprechend genervte Mitarbeiter/in flitzt los, dem Problem auf den Grund zu gehen.
Dieses Szenario gibt einen kleinen Einblick, was so kleine Unstimmigkeiten, bzw. nicht optimal eingestellte Parameter im Großen und Ganzen, nach sich ziehen. Warum eine Bahn z. B. dauerhaft unpünktlich ist, wird sichtbar.
Aus diesem Grund werden künftig über 2000 Datenpunkte, wie u. a. Daten zur Geschwindigkeit, zum Fahrstrom, oder eben auch zu den Türöffnungszeiten erhoben. Dies alles dient der Optimierung des Betriebes. Ziel ist, ein tieferes Verständnis über die Bahnen und ihr Verhalten in den unterschiedlichen Betriebssituationen zu gewinnen. Eine fundierte Datengrundlage dient auch als Entscheidungshilfe bei zukünftigen Themen. Optimierungen werden dank einer Datengrundlage und nicht aufgrund von Vermutungen umgesetzt. Die Datengrundlage ermöglicht belegbare und transparente Entscheidungen, sowie neue Einblicke dank erweiterter Perspektive.
Jetzt kann nachvollzogen werden, wenn sich die Öffnungszeit einer Tür verlängert. Diese Tür kann dann gezielt gewartet werden. Damit optimierte sich der Fahrplan und der Betrieb läuft stabiler.
Das bedeutet auch, Vorgesetzte mit Stoppuhr an den Haltestellen gehören der Vergangenheit an!
Ein tolles Projekt, direkt zum Nachmachen geeignet.





