Prima 2026 – DSW 21
Mobile Fehlerprüfung für die Informationstechnik im KOM-Bereich
Bei der DSW 21 gibt es neben den betriebseigenen Fahrzeugen auch Fremdunternehmer-Fahrzeuge. Die Aufgabe der „Abteilung für mobile und nachrichtentechnische Infrastruktur“ ist u. a. die Betreuung der technischen Systeme, wie z. B. Bordrechner, Videosysteme, Fahrgastzählsysteme, Anzeigen usw. in den eigenen, wie Fremdfahrzeugen.
In Folge einer Ausschreibung für Fremdleistungen werden knapp 50 Neufahrzeuge beschafft, die kurzfristig alle mit entsprechender Technik ausgestattet werden müssen. Damit steht die Abteilung vor einem Problem. Denn es gibt neben einer Vielzahl verschiedener Fahrzeugtypen auch die verschiedensten Systeme und Komponenten, die neu zu konfigurieren sind. Die entsprechenden Fahrzeuge sind allerdings den Bahnhöfen/Standorten rings in und um Dortmund zugeteilt und natürlich Tag und Nacht im Personennahverkehr unterwegs. Eine Vor-Ort System-Konfiguration inkl. Test ohne Störung des Betriebsablaufs ist quasi unmöglich.
Die findigen Kollegen und Kolleginnen der Abteilung kommen auf die Idee, die verschiedenen Baugruppen und deren Zusammenspiel auch ohne Fahrzeug vor Ort zu testen. Die Idee ist ein mobiler und modularer Aufbau. Dieser erlaubt, die verschiedenen einzelnen Baugruppen kurzfristig auszutauschen, zu konfigurieren und zu testen.
Gesagt, getan!
Umgesetzt wird die Idee mit einem alten Rollwagen als Gerüst, auf dem die einzelnen Baugruppen beliebig montiert werden können. Ausgerüstet mit einer Spannungsversorgung mit Absicherung und Netzteil, Kabelkanal, Taster für die Steuerung, Schalttafel für verschiedene Messstellen.
Jetzt können die Baugruppen nach Bedarf getauscht und die Systeme herstellerunabhängig getestet werden. Diese mobile Fehlerprüfung funktioniert ohne Fahrzeug vor Ort! Der laufende Betrieb wird nicht beeinträchtigt.
Der mobile Aufbau ist auch für Azubi-Projekte ganz hervorragend geeignet. Denn die modulare Bauweise ermöglicht jederzeit Veränderungen im Aufbau und Anpassung an neue Projekte.
Die praktische Umsetzung im Rahmen eines Azubi Projektes ist erfolgreich:
Mittlerweile ist aus dem „Rollwagen“ ein ganzer Prüfschrank geworden, auf welchen jeder Mitarbeiter mittels Netzwerkverbindung Zugang hat um seine eigenen Komponenten zu testen, bevor diese in den Fahrzeugen verbaut werden und in den Livebetrieb gehen.
Super für selbständige Planung, praxisnahes Lernen und fachgerechte Umsetzung.










