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Azubis der Reinbahn Düsseldorf gewinnen den sechsten bundesweiten PRIMA-Wettbewerb!
Azubis engagieren sich für „ihre" Haltestellen:
Der demografische Wandel prognostiziert: Nahverkehrsunternehmen wird der Nachwuchs fehlen. Es gibt jedoch auch Hoffnung: Der Nachwuchs der Rheinbahn siegte im diesjährigen Prima-Wettbewerb. Mit viel Engagement, Einfaltsreichtum und Witz präsentierten Sie ihr Projekt „Haltestellenpatenschaften".Entstanden war die Idee anlässlich einer Projektwoche bei der Rheinbahn. Schnell einigten sich die jungen Beschäftigten darauf, etwas zu entwickeln, was den Kunden der Rheinbahn zugute kommt. Was lag da näher als die „Eingangstür" zum Unternehmen zu wählen: Die Haltestellen. Um herauszufinden, wo größter Handlungsbedarf war, analysierte die Projektgruppe anhand vorliegender Kundenbescherden die am häufigsten bemängelten „Flop-Ten"-Haltestellen.
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Ein eMail-Frühwarnsystem für mehr Sicherheit bei der BVG Es war glimpflich ausgegangen:
Eine Bombendrohung - per eMail im Call Center der BVG eingegangen - wurde erst zwei Stunden nach Ablauf des Ultimatums gelesen! Es handelte sich dieses Mal um einen schlechten Scherz, aber auf weitere Vorfälle dieser Art musste man vorbereitet sein. Nach dem schnelle Hilfe durch die IT-Abteilung nicht möglich war, ergriff eine Mitarbeiterin im Call-Center die Initiative. Die betroffene Sachbearbeiterin schilderte das Problem Kollegen aus anderen Bereichen. Diese packte der Ehrgeiz und in einer spontanen Stipvisite vor Ort machten sie sich mit den Gegebenheiten vertraut: Alle eingehenden Mails werden in chronologischer Reihenfolge nacheinander abgearbeitet.
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Eigenentwickelte Videotestverfahren für Einstellungen bei der üstra Mit komplett eigenen Bordmitteln haben Mitarbeiter der üstra einen Videotest für BewerberInnen zum Fahrdienst bzw. zur „Fachkraft im Fahrbetrieb" erstellt.
Anhand nachgestellter Szenen aus dem Alltag des Fahrdienstes werden Handlungsalternativen bewertet - wichtige Entscheidungshilfen für die Personalauswahl. In einigen Unternehmen wird bereits erfolgreich mit Video-Test bei der Einstellung gearbeitet. „Unser Ziel war es, einen aktuellen, kundenorientierten und realistischen Film zu erstellen", so das Projektteam. Hierzu musste viel „Gehirnschmalz" in Auswahl und Design der Szenen gesteckt werden.
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Oft geht's selbst am besten! Wir kennen das: Wenn es schneit, muss schnell geräumt werden.
Dieser Service sollte jedoch möglichst preiswert sein. Nachdem es Beschwerden über die Arbeit der eingesetzten Fremdfirmen gab, entwickelten KVB-Beschäftigte der technischen Gleispflege ein Konzept, das zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Qualitativ guter Winterdienst, gekoppelt mit Einsparungen und Erhöhung der eigenen Effizienz! Bekanntlich interessiert den Kunden nicht sehr, wer für Schlechtleistung verantwortlich ist. So fielen die Beschwerden über den Winterdienst auf die Arbeit der KVB zurück. Gleichzeitig ging die Sorge um, dass im Rahmen der Restrukturierung Personal im eigenen Bereich abgebaut werden muss. Ein Team aus Gleismeistern, Dienststellenleitern, Arbeitsvorbereitern und Betriebsräten entwickelte die Idee, den gesamten Winterdienst mit eigenem Personal durchzuführen. Aber es musste sich rechnen!
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S o fällt die Bearbeitung der „Zungenkästen" leicht! Bis zur Prima-Jahreskonferenz konnten viele Teilnehmer wenig mit dem Begriff der „Zungenvorrichtungskästen" anfangen.
Dabei fahren alle Nutzer der Straßenbahnen regelmäßig darüber, wenn Weichen befahren werden. Welche Probleme bei der Montage dieser tonnenschweren Kästen auftreten und wie diese gelöst werden können, demonstrierte das Team der LVB-Tochter IFTEC sehr anschaulich und kompetent. „Früher" wurden die bis zu neun Meter langen Werkstücke zur Bearbeitung auf Böcke gelagert und mit Hilfe eines Laufkranes über den Schwerpunkt gezogen und gekippt, um ihn überall bearbeiten zu können. Das Drehen entsprach dabei häufig einem plötzlichen „Umschlagen", verbunden mit großem Lärm, über den sich auch die Kollegen aus anderen Werkstattbereichen beschwerten. Dies war außerdem sehr gefährlich. Zusätzlich kam es häufig zu Verschiebungen und Verwindungen im Material mit der Notwendigkeit des Nacharbeitens.
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Ein Straßenbahnwagen als Veranstaltungsraum 
Einem Nachwuchsteam aus Stuttgart gelang es, vorhandene Seminarraumkapazitäten des Unternehmens um eine außergewöhnliche Alternative zu erweitern:
Ein ausgemusterter Straßenbahnwagen der Reihe GT 4 dient fortan als Seminar- und Veranstaltungsraum und wird aufgrund seiner Attraktivität sogar an Dritte vermarktet.
Bei der Umsetzung der Idee ging das junge Nachwuchsteam neue Wege. Mit dem Betrieb einer erlebnispädagogischen Hoch- und Niedrigseilanlage auf dem Frei-gelände des SSB-Veranstaltungszentrums „Waldaupark" will das Unternehmen seit 2004 die Nutzung des Geländes verbessern. Immer wieder kam es jedoch zu Engpässen bei den Seminarräumen. Nun war guter Rat teuer!
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Gesundheitswoche von Kollegen für Kollegen 
Das Thema „Gesundheitsmanagement" wird in den Unternehmen immer wichtiger - auch bei der VGF in Frankfurt.
Aber wie die Kollegen, von der Wichtigkeit des Themas überzeugen und zu eigenem Handeln animieren?
Diese Frage stellte sich eine im Frühjahr 2006 gebildete Arbeitsgruppe in den Stadtbahnwerkstätten bei der VGF. Die Gesundenquote entwickelte sich nicht gut, und das obwohl eine Vielzahl von Angeboten durch das Unternehmen unterbreitet wurde. Um auf diese Angebote aufmerksam zu machen, entschied sich die Arbeitsgruppe selbst eine „Gesundheitswoche" vor Ort durchzuführen. Als Partner konnten u.a. die AOK oder Messe Marathon gewonnen werden. Das Thema Gesundheit wurde auf verschiedenen Ebenen behandelt: Gesundheitschecks, Ernährungsberatung, gemeinsames Radfahren und Laufen, Hautuntersuchung sowie zahlreiche Informationen zu den Themen Umgang mit Stress und Arbeitssicherheit standen auf dem Programm. Ein Nichtrauchertag rundete das Angebot ab.
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Die Verkehrsleitstelle in Dortmund ist keine einsame Insel mehr
Veränderungen sind oft quälende Prozesse.
Nicht wenn Führungskräfte und Mitarbeiter an einem Strang ziehen. Anlässlich der Qualifizierung neuer Verkehrsmeister in den Jahren 2000 und 2003 wurden Aufgaben und Arbeitsorganisation in der Verkehrsleitstelle in Dortmund einer kritischen Prüfung unterzogen. Die Beschäftigten haben diese Chance für einschneidende Verbesserungen genutzt.Wichtigstes Prinzip bei der Neugestaltung von Abläufen, Arbeitsverteilung und Arbeitsplatzgestaltung der Verkehrssteuerung in Dortmund war die Einbeziehung der Beschäftigten: Die einzelnen Mitarbeitergruppen konnten selbst Veränderungsansätze erarbeiten. Eine gruppenübergreifende Abstimmung bzw. Koordination wurde durch eine Begleitgruppe sichergestellt, in der eine kontinuierliche Rückkopplung - auch zu Schnittstellen anderer Organisationsbereiche - gepflegt wurde. Die Führungskräfte übernahmen als "Mentoren" eine beratende und begleitende Rolle. Externe Unterstützung gab es in Form von Seminarbausteinen und Workshops.
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Bauen mit Bürgern: Problemlos dank Öffentlichkeitsarbeit 
Baumaßnahmen bedeuten für die Anwohner häufig lange Lärmbelästigungen, Schmutz und Einschränkungen.
Ärger mit den zukünftigen Nachbarn und den Kunden in Nähe der Baustelle ist daher vorprogrammiert. Dieser führt zu Problemen wie Imageverlust oder erhöhten Aufwendungen für das Beschwerdemanagement. Zeit etwas dagegen zu tun. Aber wie? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Team aus verschiedenen Unternehmensberei-chen der Bogestra, als mal wieder eine große Baumaßnahme realisiert werden sollte. Infover-anstaltungen und regelmäßige Pressearbeit reichen nicht aus. Vor allem - so die Idee - müssen die Anwohner rechtzeitig einbezogen werden.
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PRIMA ist prima!
Dass PRIMA eine tolle Idee ist, ist allen Beteiligten klar.
Aber wie denjenigen erklären, die bisher noch nicht in Berührung mit dem Wettbewerb kamen? Zeitung und Plakate sind da nicht ausreichend. Das jedenfalls war der Ansatz des Duisburger Prima-Teams aus dem Vorjahr. Nachdem sie begeistert von der Idee aus Hohenroda zurückkamen, entwarfen Sie eine Kampagne, um die Idee von PRIMA auch anderen Kollegen zu vermitteln. Natürlich braucht eine Kampagne Werbemittel: So entwarfen die Kollegen aus Duisburg eigene Plakate, Flyer und T-Shirts. Besonders effektvoll war jedoch, direkt mit den Beschäftigten vor Ort ins Gespräch zu kommen. Hierzu wurde ein Infomobil für PRIMA Werbezwecke umgestaltet und auf den Betriebshöfen und Werkstätten eingesetzt.
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BSAG Bremer Straßenbahn AG |
Wichtig ist ein guter Start ins Berufsleben!
Bei der „Übergabe" neuer Fahrdienstbeschäftigter aus der Fahrschule an die aufnehmenden Geschäftsstellen kam es immer wieder zu Problemen, weil eine systematische Einführung für die neuen Kolleginnen und Kollegen nicht gewährleistet war. Dank der Initiative einzelner Gruppenleiter und Beschäftigter des Fahrdienstes konnte hier Abhilfe geschaffen werden. Angesprochen wurde das Thema zunächst auf einer Gruppensitzung. Mitarbeiter des Fahrdienstes wiesen darauf hin, wie wichtig eine vernünftige Einführung zu Beginn der Tätigkeit im Fahrdienst ist. Nicht alle hatten hier gute Erfahrungen gemacht. In der Gruppe entstand daher die Idee, sich systematisch mit der Sache zu befassen. Ziel war es, ein Verfahren zu entwickeln, um im Sinne einer besseren Kundenorientierung eine einheitliche und optimale fachliche Einarbeitung sowie eine schnelle Integration der neuen Fahrdienstmitarbeiter zu erreichen.
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