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Medizinische Mischarbeit bei der üstra Hannover-
und damit den ersten Platz belegt!
In Hohenroda überzeugte das Team der Sparte Bus mit ihrem gelungenen Konzept und einer gekonnten Präsentation. Das Ziel des üstra-Teams war es, durch Medizinische Mischarbeit die an betriebsbe-dingten gesundheitlichen Problemen leidenden Mitarbeiter weiter zu beschäftigen, oh-ne sie aus ihrem beruflichen Umfeld zu reißen. Kern der Konzeption ist ein „gemischtes Doppel" aus zwei Fahrern mit eingeschränkter Fahrdiensttauglichkeit, die sich einen Dienst teilen. Während der eine fährt, sorgt der andere für Service im Bus, kontrolliert Fahrkarten, hilft beim Ein- und Ausstieg. Die Vorteile: Die Fahrer werden weniger belastet und der Dienst ist abwechslungsreicher. So steigt die Arbeitsmotivation, die Fahrgäste begrüßen den Service und zudem steigt die Zahlungsmoral. Die Tätigkeit mit zwei Personalen ist nicht nur kostendeckend, sondern bringt der Sparte Bus zusätzlich Gewinn. Die Jury begründete ihr Urteil mit der Verbindung von hoher Mitarbeiterbeteiligung, den wirtschaftlichen und sozialen Vorteilen sowie der gelungenen Präsentation. Ralph Read, Ideenmanager bei der üstra, freut sich über den Titel: „Es ist schön, dass die prima-Jury unsere interne Bewertung bestätigt hat. Was die Kollegen in Eigeninitiative auf die Beine gestellt haben, geht aus der Mischarbeit der üstra-Praxis hervor." Das Konzept der „Medizinischen Mischarbeit" soll mittelfristig bei der üstra auch im Stadtbahnbereich umgesetzt werden.
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Die Herren der Ringe Kollegen der Münchner Verkehrsgesellschaft entwickeln neue Passringe für Fahr- und Bremsschaltwerke
Fahr- und Bremsschaltwerke sind die zentralen Stromsteuereinheiten bei U-Bahnzügen. Ihr Innenleben besteht im Wesentlichen aus zwei Walzen (No-ckenzylindern), die bestimmte Kontakte auslösen, um die U-Bahn zu bremsen oder zu beschleunigen. Wenn diese Schaltwerke schon viele Jahre in Betrieb sind, entstehen Verschleisserscheinungen an der Befestigung der Walzen. „Im Extremfall können dadurch sogar Kurzschlüsse und Schaltwerksbrände ausgelöst werden", sagt Franz Spiegl aus der U-Bahnhauptwerkstätte.
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Innerbetriebliche Weiterbildung von Mechanikern bei der BOGESTRA
Mitarbeiter der BOGESTRA führen innerbetriebliche Ausbildungsmaßnahme für Mechaniker im Bereich Elektrotechnik von Straßenbahnen durch
Trotz anfänglicher Widerstände durch die IHK zu Bochum und der Berufsgenossenschaft Bahnen wurde eine offizielle Anerkennung des Ausbildungsganges als Qualifizierungsmaßnahme erreicht. In Zusammenarbeit mit der BG Bahnen und der IHK wurde, unter Berücksichtigung des zukünftigen Aufgabengebietes der Mechaniker, ein Ausbildungsrahmenplan erarbeitet. Das Team der BOGESTRA übernahm hierzu die Planung, Organisation, Motivation und Ausbildung von 42 Mitarbeitern aus mechanischen Berufen zur Elektrofachkraft mit begrenztem Aufgabengebiet bei der Instandhaltung von Straßenbahnen. Diese erstmalig in der Bundesrepublik durchgeführte nachträgliche Qualifizierung von Mechanikern im Bereich der Elektrotechnik führt zu: • einer Effizienzsteigerung durch Minimierung von Schnittstellen im Werkstattablauf. • einer Erhöhung der Arbeitssicherheit bei der Instandhaltung von Straßenbahnen. Die Maßnahme wurde durch ein Team, bestehend aus Mitarbeitern aller Straßen-bahnwerkstätten und der Personalentwicklung der BOGESTRA, initiiert und ist auf alle Nahverkehrsunternehmen übertragbar. Nach Erscheinen der ersten Veröffentli-chung durch die BG Bahnen gingen bei der Personalentwicklung der BOGESTRA bereits erste Anfragen verschiedener Nahverkehrsunternehmen ein.
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Führerschein nach Vorschrift -
erstellt im eigenen Haus
Die Aufgabe des Projektteams bestand darin, den Fahrerausweis um wichtige Informationen zu ergänzen. Denn nach einer VDV-Schrift muss jeder Fahrer, der nach der ‚Einsenbahner-Betriebsordnung' fährt, einen Führerschein mitführen, auf dem die zu befahrene Strecke und die zu benutzenden Fahrzeuge ersichtlich sein müssen. Das Fahrpersonal ist zwar seit Jahren im Besitz eines Ausweises, er belegt aber lediglich, dass der Inhaber des Ausweises auf eine EBO-Strecke fahren darf. Der VDV erstellte an seine Mitgliedsunternehmen ein Angebot „Führerschein im Scheckkar-tenformat" mit der Option, dass jedes Unternehmen sein eigenes Firmenlogo eindruckt. Der Preis pro Ausweis: 15 Euro zzgl. MwSt und Verstandspesen! Zusätzlich wird ein Minder-mengenzuschlag fällig, wenn unter 20 Stück abgenommen werden. Bei Verlust des Ausweises oder Neueinstellung muss das Unternehmen 20 Euro pro Stück an den VDV entrichten... Dies erschien den Projektmitarbeitern zu teuer. Es wurde nach mehreren Diskussionen die Idee geboren, die Ausweise in unserem Unternehmen selbst anzufertigen und bei Erfolg die Produktion dieser Führerscheine an andere Unternehmen zu vermarkten. Die Projektmitarbeiter besorgten sich die Daten und Bilder innerhalb unseres Unternehmens. Dies war anfänglich mit größeren Schwierigkeiten verbunden, da die Bilderdatei unserer Mitarbeiter kei-nesfalls mit den Namen der Mitarbeiter übereinstimmte. Die Datei wurde aufbereitet und in Eigenregie weiterentwickelt. Ein Kartendrucker wurde beschafft und ein Hintergrundbild für den Ausweis entworfen. Die Herstellung des Führerscheines innerhalb unseres Unternehmens beläuft sich incl. der anfallenden Arbeitszeit und Investitionskosten (Kartendrucker, Farbbänder etc.) auf ca. 5 Eu-ro pro Stück. Pro Ausweis spart die MVV also 15 Euro! Inzwischen werden sogar für die Rhein-Haardt-Bahn sowie für die Verkehrsbetriebe Ludwigshafen die Führerscheine hergestellt. |
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Rheinbahn TV
eine spezielle Form des Business TV
Im Sommer 2003 führte die Rheinbahn unter dem Namen "Rheinbahn TV" ein eigenes Business TV für die Belegschaft im Regelbetrieb ein. Das System wird inhaltlich und technisch fast ausschließlich in Eigenleistung betrieben. Auf acht in "Kioske" eingebauten Plasma-Bildschirmen, die in oder in der Nähe der Kantinen aller größeren Rheinbahn-Standorte aufgestellt sind, sehen die Mitarbeiter ein an jedem Wochentag wechselndes Fernsehprogramm. Dieses Programm besteht aus Filmbeiträgen, Magazinen, Interviews und Texttafeln. Die Sendung dauert täglich zwischen drei und sieben Minuten und wird in einer Endlosschleife rund um die Uhr ausgestrahlt.
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Mit FAHRBE gegen die Funkstille  F A H R B E tauften die Stuttgarter Straßenbahnen ihre Fahrerbetreuung
Der Erfolg der FAHRBEtreuung besteht in einer deutlich verbesserten Kommunikation innerhalb des Fahrdienstes und zwischen Fahrdienst und Verwaltung. FAHRBE ist eine Instanz, die dem Fahr-dienst der SSB eine Stimme verleiht. In der Folge steigt die Motivation, wo zuvor Frustration vorherrschte. Vor FAHRBE fühlte sich der Fahrdienst der SSB eher schlecht informiert, un-gefragt und allein gelassen. Zweimal im Jahr nehmen alle Fahrerinnen und Fahrer der SSB an einer FAHRBE-Gruppenbesprechung teil. Diese Zeit wird als Arbeitszeit verbucht. Angesprochen werden Themen des Unternehmens, Sorgen und Anliegen des Fahrpersonals. Kollegen betreuen diese FAHRBE-Sitzungen in 30 Prozent ihrer Arbeitszeit. In den restlichen 70 Prozent fahren sie Bus oder Bahn.
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Mobiles Dienstleistungszentrum der Duisburger Verkehrsgesellschaft
Das Team der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) trat beim PRIMA- Wettbe-werb 2004 in Hohenroda mit dem Thema „Mobiles Dienstleistungszentrum der DVG" an. Bei dem „Mobilen Dienst-leistungszentrum" handelt es sich um einen umgebauten und werbemäßig gestalteten Wohnwagen, der von einem optisch angepassten VW-Beetle gezogen wird. Das Gespann kommt in Duisburg auf Wochenmärkten und bei besonderen Veranstaltungen zum Einsatz. Es soll in den Stadtbezirken von Duisburg, die derzeit nicht über ein DVG- Kundencenter verfügen, alle Aufgaben von herkömmlichen Kundencentern wahrnehmen. Neben der Beratung von Kunden werden alle Tickets verkauft und Abo-Aufträge entgegengenommen.
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Ein elektronisches Unternehmenshandbuch 
bei der Verkehrsgesellschaft Frankfurt
Unternehmenshandbuch, das klingt nach Tonnen von Papier, nach stundenlangem Blättern, ohne je zu finden, was man sucht. Eingebunden in dickes Leder, staubig bis in die Ewigkeit. Aber das ist es nicht: Das Unternehmenshandbuch der VGF, kurz "UHB", würde sich besser Intranet nennen - denn es handelt sich um ein zeitgemäßes elektroni-sches Nachschlagewerk und zentrales Informationssystem. Per Mausklick ermöglicht es den Zugriff auf alle die VGF betreffenden Informationen für Jedermann zu jeder Zeit: Für „Schreibtischtäter" über ihren PC-Arbeitsplatz, für die Kollegen im Fahrdienst und in den Werkstätten über frei zugängliche Terminals an zentralen Stellen ihrer jeweiligen Bereiche. Im UHB befinden sich alle Mitteilungen der VGF zu den Themen Personal und Soziales, Arbeitssicherheit und Umweltschutz, Informatik, Datenschutz- und Sicherheit, ein Register der Geschäftsführungs-Beschlüsse, Betriebsvereinbarungen, Verträge und Statistiken.
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Graffiti-Prävention Ein Projekt von Mitarbeitern der Leipziger Verkehrsbetriebe
Mal ehrlich, wer kennt das nicht: Gerade erst wurde ein Gebäude, oft mit erheblichem Aufwand, frisch renoviert und wenige Tage - manchmal auch nur Stunden - später "zieren" wilde Schmierereien die Wände. Zwei Beschäftigte der Leipziger Verkehrsbetriebe wollten sich mit dem ewigen Kreislauf 'sanieren - beschmieren - sanieren - ...' nicht abfinden. Sie hatten beobachtet, dass einmal gestaltete Flächen in den meisten Fällen in Ruhe gelassen werden. Warum sollten die LVB also nicht auch ihre leeren Wandflächen bemalen lassen? Relativ schnell erkannten die Initiatoren, dass sie das Projekt nicht allein durchziehen konnten. Sie suchten und fanden Verbündete in den betroffenen Bereichen und beim Marketing.
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Schüler sorgen für Ordnung in Berliner Bussen
Morgens halb acht in Berlin:
Tausende Jugendliche auf dem Weg zur Schule stürmen die Linienbusse, es wird gerempelt, gepöbelt, geschrieen, nicht selten werden die Fahrzeuge beschädigt. Die Fahrer sind gestresst, Fahrgäste fühlen sich belästigt. Vandalismus und aggressives Verhalten im Schülerverkehr nehmen zu. Dieser Umstand war den Berliner Busfahrern schon länger ein Dorn im Auge. In den Seminaren der Fahrschule wurde dem Frust oft Luft gemacht. Im Jahr 2001 wurde deshalb hier - in Zusammenarbeit mit Polizei und Schulen in Berlin - das Projekt BVG Schülerbegleiter ins Leben gerufen. Durch spezielle Kleidung auf ihrem täglichen Schulweg erkennbar, wirken die Schülerbegleiter durch ihre Präsenz und greifen nur ein, wenn die Situation es erfordert. Wann das der Fall ist, lernen sie in einer vorbereitenden Ausbildung durch BVG und Polizei. Die BVG betreut inzwischen 300 Schülerbegleiter aus 10 Schulen in 3 Bezirken. Die Schüler sind ehrenamtlich tätig und erhalten keine Vergütung.
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Ein Online Büromaterialkatalog bei den Kölner Verkehrsbetrieben 
... reduziert die Falschbestellungen
Im Jahr 2001 äußerten die Kunden des Bereiches Materialwirtschaft vermehrt den Wunsch, das Sortiment für Büromaterial in der Nähe des Hauptabnehmers "Verwaltungsbereich" vorzuhalten. Das im Jahre 1999 neu eröffnete Lager 5, in unmittelbarer Nähe zum Verwaltungsgebäude, war dafür ein idealer Standort. Die Projektverantwortlichen beschlossen, den Kunden gleichzeitig einen neuen Service anzubieten, mit dessen Hilfe er seine Bestellung selbstständig und ohne Rückfrage an das Lager eindeutig ausführen kann. In einem Online Büromaterialkatalog, der das gesamte Sortiment präsentiert, wurde diese Idee nun umgesetzt. Der Kunde findet hier alle Artikel mit Foto, Materialnummer und Beschreibung abgebildet. Die Optimierung zeigt sich im verbesserten Umgang von Kunden und Lagermitarbeitern. Ohne visuelle Darstellung der Artikel kam es zu Falschbestellungen, dies führte zu höheren Kosten und Wartezeit für die Kunden.
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Mehr Sicherheit auf den Fahrzeugen
Dokumentation über Meldebogen
Ausgelöst durch die Tatsache, dass in der Vergangenheit verstärkt Übergriffe auf KollegInnen und Fahrgäste in Bremen Nord geschahen, wurde das Thema „Sicherheit auf den Fahrzeugen" in der Gruppenarbeit in zur Diskussion gebracht. Im Rahmen der bei der Bremer Straßenbahn AG praktizierten und gelebten Gruppenarbeit im Fahrdienst wurde unter Leitung des Gruppensprechers das Thema diskutiert. Zudem wurden sich auch geeignete Partner im Gesamtunternehmen gesucht (Centerleiter Betrieb, Geschäftsstellenleiter, Betriebsrat etc.) um fachübergreifend an diesem Problemkomplex zu arbeiten.
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