DSW 21 Dortmund

Linieneinweisung einmal anders

Dortmund wandelt sich: neue Gewerbegebiete entstehen, andere Flächen werden zu reinen Wohngebieten umgewandelt. Die neuen Gebiete sollen natürlich auch für den ÖPNV erschlossen werden. Neue Linienführungen werden entwickelt. Aber wie können die Fahrerinnen und Fahrer schnellstmöglich und kostengünstig in die neuen Strecken eingewiesen werden? Bislang geschah dies so: Die Beschäftigten saßen außerhalb der normalen Dienstzeit in einem Bus und das neue Linienstück wurde abgefahren. Wie man sich vorstellen kann bekamen Beschäftigte im hinteren Teil des KOM nicht immer alles mit … Außerdem konnten nicht Alle zeitnah auf den neuen Linien eingesetzt werden, so dass sie den Linienverlauf nicht mehr im Kopf hatten und sich das ein oder andere Mal verfuhren. Das kostet Zeit und verärgert zudem die Fahrgäste.  

„Das geht besser!“ dachten sich die Teamleiter, „den Linienverlauf könnte man doch auch filmen!“ Dies hat eine Reihe von Vorteilen: Die mitunter langen Anfahrtswege zu den neu erschlossenen Wohngebieten können eingespart werden. Die Filme könnten unmittelbar in den Teamsitzungen gezeigt werden. Würden die Filme zudem ins Intranet gestellt, hätte jede/r Mitarbeiter/in die Möglichkeit, sich den Film entweder über einen Kiosk-PC oder aber auch von zu Hause mittels Internet anzusehen. Aber natürlich wurde Art der Einweisung vom Fahrpersonal erst einmal kritisch gesehen. Aber die Anfangswiderstände wurden überwunden. Mittlerweile überwiegen die Vorteile: Gerade die Möglichkeit, sich den Weg jederzeit und so oft wie gewünscht ansehen zu können, wird sehr gut angenommen. Dass der Blickwinkel durch die Kamera etwas eingeschränkt ist, wird als kleineres Übel hingenommen. Inzwischen hat sich dieses Instrument etabliert.

 

 

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